07.11.2018 Kategorie: Innung München, Editorial, Kurz notiert

Fortbildung des Kultusministeriums in München

Ausbildung und Prüfungen für Fachpraktiker für Holzverarbeitung

Gruppenbild der Lehrerfortbildung in München

Die Referentin Veronika Schröder während der Fortbildung

Erstmal ist es der Schreinerinnung München gelungen, eine Fortbildung für Lehrer an berufsbildenden Schulen im Fritz-Hammerl-Haus in München durchzuführen. Entstanden ist sie auf Initiative zweier Pädagogen der Adolf-Kolping-Förderberufsschule. Mit den beiden Lehrkräften Veronika Schröder und Christian Limmer arbeitet die Innung schon länger erfolgreich zusammen. Über die Erstellung der Prüfungen für Fachpraktiker für Holzverarbeitung haben sich die beiden zu Kompetenzen in diesem Bereich entwickelt, seit 2012 die neue Ausbildungsordnung für dieses Berufsbild in Kraft getreten ist. Inhalt der Fortbildung waren der Rahmenplan und seine Umsetzung im Unterricht, sowie die Gestaltung von Prüfungen in vereinfachter Sprache. Ergänzt wurde das Thema um einen Vortrag von Dr. Werner Hofmann, der seit vielen Jahren bei der Schreinerinnung München die Betreuung der eigenen Azubis im sozialpädagogischen Bereich übernimmt. Er erläuterte die Möglichkeiten und den rechtliche Rahmen für den Nachteilsausgleich bei Prüfungen der beruflichen Bildung. Hier haben die Kammern aktuell eine Empfehlung ausgesprochen, wie mit den steigenden Anfragen in diesem Zusammenhang umgegangen werden soll. Die Ausschreibung der Fortbildung erfolgte über FIBS, das Fortbildungsportal des Kultusministeriums für bayerische Lehrer. Erfreulicher Weise konnten so schon bei der ersten Veranstaltung dieser Art zehn Lehrer für das Seminar begeistert werden. Für die Zukunft ist die Schaffung einer Fortbildungsreihe angedacht, auch um den Kontakt der Spezialisten der Förderberufsschulen in Bayern weiter zu fördern und die Zusammenarbeit zu erleichtern.