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22.02.2017 Kategorie: Innung München

Neues Kursprogramm

Oberflächenkurs komplett überarbeitet

Die neue Musterkiste aus dem Kurs...

...und die Techniker mit den Kursleitern beim Testlauf

Zum ersten Termin im Januar 2017 hat die Innung München den Inhalt ihres Oberflächenkurses angepasst. Vor Beginn haben die Kursleiter die neu gesetzten Inhalte festgelegt und dann, in Form eines Pilotkurses, direkt mit den Azubis umgesetzt. Unterstützt wurden Sie dabei von den Fachberatern der beteiligten Hersteller.

In den zwei Wochen, in denen die Lehrlinge in der Kurswerkstatt alles ausprobieren, was in den Bereich der Oberflächenherstellung passt, wird zukünftig noch genauer darauf eingegangen, was in den Betrieben verlangt wird. Vom Verarbeiten von Furnieren, über  selbst entworfene Furnierarbeiten und die Verwendung von Mineralwerkstoffen, bis zur Anwendung aller Materialien zur Veredelung hochwertiger Oberflächen, können die Azubis in der Kurswerkstatt ihre Erfahrungen sammeln. Die Anpassung erfolgte auch nach Wünschen der Betriebe, die Rückmeldungen zum bisherigen Programm gegeben hatten. Neu ist vor Allem, dass neben den bekannten Mustern im Format A3, jetzt auch größere Werkstücke, samt Kanten, mit hochwertigen Flächen versehen werden. Über einen kleinen Ausflug in den Bereich „CNC-Nesting“ wird nun außerdem ein Korpus hergestellt, der in der Außenfläche dann ebenfalls veredelt wird. Der mehrschichtige und praxisnahe Aufbau führt dann zu einer fünfseitigen Beschichtung mit einer modernen Oberfläche in „Samt-Struktur“, bei der eben auch stehende Flächen lackiert werden müssen.

Weiter im Programm ist auch die Herstellung einer Formverleimung, die mit Kanten und passendem Überzug versehen werden muss. Mehr Wert wird außerdem auf inzwischen häufig vorkommende, hochwertige Öl-Flächen gelegt, sowie auf die Anpassung einer Beize an einen vorgehebenen Farbton.

Außerdem hat man in München auch die Dokumentation der Arbeitsschritte verbessert und die Bewertung der erzielten Oberflächenqualität - ebenfalls als Anregung aus den Betrieben – deutlicher mit in den Ablauf integriert. Als Ergebnis produziert nun jeder Azubi eine tragbare Kiste, in der die hergestellten Muster, zusammen mit der genauen Beschreibung der Arbeitsmittel und der einzelnen Bearbeitungsschritte, mit in den Betrieb genommen werden können.